Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Dienstag, 17. Februar 2026

Deuteronomium 19,1-13Bibellese für 17.02.2026
19,1 In dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt,
soll es drei Asylstädte geben:
Der Herr, dein Gott, wird die Völker vertreiben,
deren Land er dir gibt.
Du wirst es in Besitz nehmen
und in ihren Städten und Häusern wohnen.
2 Dann sollst du drei Städte auswählen.
Sie sollen in dem Land liegen,
das der Herr, dein Gott, dir gibt,
um es in Besitz zu nehmen.
3 Diese Städte sollen für alle gut erreichbar sein.
Deshalb sollst du das Land in drei Bezirke einteilen,
das der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt.
Denn jeder soll dort Zuflucht finden können,
der einen anderen getötet hat.
4 Wer jemanden totgeschlagen hat, darf dorthin fliehen
und bleibt unter folgender Bedingung am Leben:
Er hat den anderen nicht vorsätzlich getötet
und hat ihn vorher nicht gehasst.

5 Ein Beispiel:
Jemand ist mit einem anderen in den Wald gegangen,
um Holz zu fällen.
Er holt mit der Axt aus, um einen Baum zu fällen.
Dabei löst sich das Eisen vom Holzstiel der Axt
und trifft den anderen so, dass er stirbt.
Dann soll er in eine dieser Städte fliehen
und am Leben bleiben.

6 Es darf nicht sein, dass der Weg zu weit ist.
Sonst könnte derjenige den Totschläger verfolgen,
der zur Blutrache verpflichtet ist.
Er könnte ihn einholen und ihn erschlagen,
obwohl dieser gar nicht des Todes schuldig ist.
Denn er hat das Opfer vorher nicht gehasst.
7 Also weise ich dich an:
Wähle die drei Asylstädte gut aus!

8 Irgendwann wirst du drei weitere Städte brauchen:
Zuvor wird der Herr, dein Gott, dein Gebiet erweitern,
wie er es deinen Vorfahren geschworen hat.
Er gibt dir das ganze Land,
das er deinen Vorfahren versprochen hat.
9 So wird es geschehen,
wenn du alle seine Gebote befolgst,
auf die ich dich heute verpflichte.
Das tust du, indem du den Herrn, deinen Gott liebst
und auf seinen Wegen gehst – jeden Tag.
Dann sollst du noch einmal drei Städte auswählen,
zusätzlich zu den anderen drei.
10 So kannst du verhindern,
dass unschuldiges Blut vergossen wird –
in deinem Land,
das der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt.
Sonst hast du Schuld an dem Blutvergießen.

11 Dieses Recht auf Schutz gilt in folgendem Fall nicht:
Ein Mensch hasst einen anderen Menschen,
lauert ihm auf, überfällt ihn und erschlägt ihn.
Er ist ein Mörder und des Todes schuldig!
Trotzdem flieht er in eine dieser Städte.
12 Dann sollen die Ältesten seiner Heimatstadt
eine Abordnung in die Stadt schicken.
Sie sollen ihn von dort wegholen und dem übergeben,
der zur Blutrache verpflichtet ist:
Er soll sterben.
13 Du sollst kein Mitleid mit ihm haben.
Du sollst in Israel dafür sorgen
dass kein unschuldiges Blut vergossen wird.
Es wird zu deinem Besten sein.

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